Grüne begrüßen das Aus für die Hähnchenmast in Fronhausen
Nachdem bekannt geworden ist, dass der Antrag auf eine Hähnchenmastanlage in Fronhausen vom Landwirt zurückgezogen wurde, zeigt sich die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag Sandra Laaz erleichtert über diese Entscheidung des Landwirtes: „Wir begrüßen es, dass der Antrag zurückgezogen wurde. Damit wird auch der Konflikt vor Ort entschärft.“
Wir begrüßen es sehr, dass es nun keine solche Hähnchenmastanlage geben wird. Die Kreistagsfraktion hat sich in der Vergangenheit stets kritisch zu dem geplanten Vorhaben geäußert.
Allerdings nicht nur zu der geplanten Anlage in unserem Landkreis. Wir setzen uns grundsätzlich weiterhin mit allen Mitteln und auf allen politischen Ebenen sowohl gegen solche Mastanlagen als auch für einen schnellen Ausstieg aus der Käfighaltung von Legehennen ein.
Obwohl beim Geflügelfleisch die Mehrheit der VerbraucherInnen solche Mastfabriken ablehnt spiegelt sich das leider nicht im Konsumverhalten wider. Etwas besser sieht es hier bei den Käfigeiern aus. Dank der EU-Eierkennzeichnung können Verbraucherinnen und Verbraucher beim Eierkauf ein klares Zeichen gegen die Käfighaltung setzen und Eier aus Boden- (2), Freiland-(1) oder Öko-(0)Haltung kaufen. Die meisten Handelsketten haben auf diese Politik mit dem Einkaufskorb reagiert und Käfigeier aus den Regalen genommen. Heute stammen 95 Prozent der an den Endkunden verkauften Schaleneier aus alternativen Haltungsformen.
Doch in vielen verarbeiteten Produkten wie Nudeln, Backwaren oder Eierspeisen werden nach wie vor Käfigeier eingesetzt – ohne Kennzeichnung. Dort können die Verbraucherinnen und Verbraucher Eier aus Quälhaltung nur ächten, wenn sie Bio-Produkte kaufen. Darum fordern wir die Ausweitung der Eierkennzeichnung auch auf verarbeitete Produkte.
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