
04.11.19 –
Grüne Kreistagsfraktion tauscht sich über Klimapaket mit Fa. ROTH aus
Die GRÜNE Kreistagsfraktion hat sich mit einem Positionspapier des heimischen Unternehmens ROTH aus Buchenau zum Klimapaket der Bundesregierung auseinander-gesetzt. Am 29. Oktober ist sie der Einladung der Unternehmensleitung zum Gespräch gefolgt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Beurteilung des Klimaschutzprogramms zu erörtern.
Dass das mittelständischen Familienunternehmen ROTH viel Innovatives mit ihren Produkten wie Sonnenkollektoren, Wärmepumpen und effizienten Fußbodenheizungen geleistet hat, ist nicht nur für die GRÜNEN unstrittig anerkennenswert. Auch das Bundesumweltministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag haben ROTH für besondere Leistungen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Produktion mit dem EMAS-Preis gewürdigt. Genauso klar ist die Notwendigkeit für heutige Unternehmen der Heizungsbranche weg von fossilen Brennstoffen hin zu einer alternativen Energieversorgung zu kommen.
Im Sinne von Planungssicherheit für unsere heimischen Unternehmen hätten sich die GRÜNEN zeitigere und klarere Entscheidungen der Bundesregierung gewünscht, damit Unternehmen Zeit haben, ihre Strategien zu entwickeln und umzusetzen.
Das Vor und Zurück, das hektische Korrigieren schlechter Rahmenbedingungen hat in der Vergangenheit Arbeitsplätze in der Solarindustrie vernichtet, setzt aktuell die in der Windindustrie aufs Spiel und kann sie nun auch bei der Heizungsindustrie gefährden.
Das Klimapaket der Bundesregierung genügt weder dem Erreichen der Pariser Klimaziele noch setzt es für Gewerbe und Verbraucher einen stimmigen Rahmen. Für die GRÜNEN gehören hierzu gut abgestimmte Zielsetzungen, ein wirksamer CO2-Preis, Förderprogramme zur Heizungsmodernisierung, für Effizienzsteigerungen und Brückentechnologien u.a. mit grünen Treibstoffen, sowie eine dezentrale, klimaschonende Stromerzeugung als Voraussetzung für eine Sektorenkopplung von Strom und Wärme.
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